Papst ruft zu Fasten und verbaler Abrüstung auf

In seiner ersten Fasten-Botschaft setzt Papst Leo XIV. einen besonderen Akzent. Es geht ihm nicht nur ums Fasten beim Essen und Trinken, sondern auch um das Zuhören und den Umgang mit der Sprache.
Vatikanstadt (KNA)

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In seiner ersten Fastenbotschaft hat Papst Leo XIV. die Gläubigen zum Zuhören und zu einem sorgsamen Umgang mit Sprache aufgerufen. In der Botschaft erklärt er, das Fasten sei eine konkrete Praxis, die uns für die Aufnahme des Wortes Gottes bereit macht . Zudem sei der Verzicht auf Nahrung eine sehr alte und unersetzliche asketische Übung auf dem Weg der Umkehr. Gerade weil sie den Körper mit einbezieht, lässt sie uns deutlicher das erkennen, wonach wir 'hungern'.

Die Gläubigen, so der Papst sollten auf Worte, die unsere Mitmenschen verletzen und kränken, verzichten. Konkret forderte er:

Beginnen wir damit, unsere Sprache zu entwaffnen, indem wir auf scharfe Worte, voreilige Urteile, schlechtes Reden über Abwesende, die sich nicht verteidigen können, und Verleumdungen verzichten. Bemühen wir uns stattdessen, unsere Worte besser abzuwägen und Freundlichkeit zu pflegen: in der Familie, unter Freunden, am Arbeitsplatz, in den sozialen Medien, in politischen Debatten, in den Medien, in den christlichen Gemeinschaften. Dann werden viele Worte des Hasses Worten der Hoffnung und des Friedens weichen.