Ministerin: Deutschland muss in Entwicklungszusammenarbeit vorangehen
Die Entwicklungszusammenarbeit soll trotz harter Einschnitte gestärkt werden. Dabei setzt Ministerin Alabali Radovan auf strategische Allianzen, klar benannte Interessen und eine konsequent wertebasierte Politik.
Frankfurt/Berlin (KNA) 23.01.2026
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will die Entwicklungszusammenarbeit mit der EU und weiteren Partnern stärken. Als Bundesregierung senden wir ein klares Signal: Deutschland bleibt verlässlicher Partner und steht zur regelbasierten Weltordnung, sagte sie. Klar sei allerdings auch, dass der Rückzug der USA aus der internationalen Kooperation kaum zu kompensieren sei- weder allein von Deutschland noch von der EU. Ihre Reformvorhaben seien jedoch eine passende Antwort. Die Einschnitte sind hart, aber notwendig, sagt Alabali Radovan.
In dieser Hinsicht verteidigte die Ministerin auch strategische Allianzen mit Golfstaaten. Es geht um punktuelle Zusammenarbeit entlang gemeinsamer Interessen, etwa beim Wiederaufbau in Gaza oder auch in Syrien. Man müsse mit allen ins Gespräch kommen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit einsetzten. Insgesamt sollten deutsche Interessen klarer benannt werden.
