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Frag den Rabbi & koscheres Frühstück

GKS-Kreis München


Erstmalig unter ihrem neuen Vorsitzenden Oberstleutnant Heiko Schraml folgte die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) - Kreis München der Einladung des Militärrabbinats Außenstelle Süd zu „Frag den Rabbi & koscheres Frühstück“ in die Ernst-von-Bergmann-Kaserne nach München, wo auf die Teilnehmenden eine mit koscheren kulinarischen Köstlichkeiten reich eingedeckte Tafel wartete.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Militärrabbiner Abraham Radbil ließ es sich Oberstleutnant Heiko Schraml nicht nehmen, sich im Namen des GKS-Kreises München bei den Gastgebern für die Einladung und für das gute Miteinander zwischen der Jüdischen Militärseelsorge und dem katholischen Verband zu bedanken, was er mit der Übergabe einer Tasse der GKS, passend zum Frühstück, symbolisch untermauerte, worauf die Veranstaltung dann, unter regem Austausch und unter großer Begeisterung über die aufgetischten Speisen, ihren durchweg positiven Verlauf nahm.

Herzlichen Dank an dieser Stelle allen, die am Aufbau der Jüdischen Militärseelsorge in der Bundeswehr mit ihren bundesweit fünf Außenstellen mitgewirkt und so dafür gesorgt haben, dass neben der Evangelischen und der Katholischen Militärseelsorge seit 2021 nun auch eine Jüdische Militärseelsorge das im Grundgesetz vom 23. Mai 1949 in Artikel 4 verankerte Recht auf freie Religionsausübung für alle Soldatinnen und Soldaten gewährleistet und die dadurch, direkt oder indirekt, auch dazu beigetragen haben, dass die Militärseelsorge in Gänze, insbesondere auch mittels Veranstaltungen wie der heutigen, eine immense Bereicherung für die Bundeswehr und für alle mit ihr in Verbindung stehenden Menschen darstellt.

Dem Militärrabbinat gratulieren wir herzlich zum fünfjährigen Bestehen, verbunden mit den besten Grüßen aus der bayerischen Landeshauptstadt!

Text und Foto: GKS-Kreis München