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    Ruhe in Frieden!


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  • Online-Seminar Technologie, Fähigkeiten, Ethik

    Technologie, Fähigkeiten, Ethik – eine Dreiecksbeziehung für die Streitkräfte im Zeitalter hybrider Verteidigungsstrategien. GKS-Online-Seminar mit GL Dr. Ansgar Rieks, Stellv. Inspekteur Luftwaffe
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Geistliches Wort zum Ersten Advent

1. Advent1. Advent 
„Siehe, es ist wieder Advent geworden im Jahr deiner Kirche, mein Gott. Wieder beten wir die Gebete der Sehnsucht und des Harrens, die Lieder der Hoffnung und der Verheißung. Und immer wieder ballt sich alle Not und alle Sehnsucht in das eine Wort zusammen: Komm!“
(Karl Rahner)

 
Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Katholischer Soldaten,

während man allgemein in diesen Tagen hört, dass das Jahr zu Ende geht, machen Christen eine ganz andere Erfahrung: mit dem ersten Advent geht nichts zu Ende, es beginnt ein neues Jahr, das Kirchenjahr. Der erste Adventssonntag ist also der Neujahrstag des Kirchenjahres! Nicht die Erfahrung, dass alles zu Ende geht, man doch noch so viel zu erledigen hätte steht dabei im Vordergrund, sondern die Vorfreude auf Neues, Herausforderndes, Überraschendes, Hoffnungsvolles bestimmt diese Zeit. Schließlich ist die Adventszeit ja die Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi, das Weihnachtsfest. Und „Weihnachten“ ist ja in den letzten Tagen geradezu inflationär der Begriff in Politik und Gesellschaft. Weihnachten – so wird es von den Verantwortlichen des Staates vermittelt – ist ein Etappenziel im Kampf gegen Covid-19, da soll dann manche Begegnung wieder möglich sein. Aber – um dahin zu kommen – brauche es nun einige Wochen der Zurückhaltung, der Disziplin, des Abstandhaltens. Für uns Christen gehört selbstverständlich eine Vorbereitungszeit auf große Feste dazu; Besinnung, Begegnung – vielleicht auch mit uns selbst, Entschleunigung und Abwarten gehören dazu und sind das Kontrastprogramm zum allgemeinen, gesellschaftlichen Trend. Der Advent beginnt daher nicht mit einem Lichtermeer, wie es einem in und an vielen Häusern, Straßen und Plätzen und stimmungsvollen Fernsehsendungen begegnet, sondern mit einer einzigen Kerze, die auf einem Adventskranz oder einem Adventsgesteck brennt und an jedem weiteren Adventssonntag Zuwachs erhält, Zeichen der Erwartung und Vorfreude. Denn das lateinische „Adventus“ bezeichnet ja die Ankunft des Herrn und darauf gilt es, sich vorzubereiten, abzuwarten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gesegneten ersten Advent und eine besinnliche Adventszeit!

Ihr
Militärdekan Bernd F. Schaller
Geistlicher Beirat auf Bundesebene

Text und Bild: MD B.Schaller

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Wer wir sind:

Die GKS ist eine Gemeinschaft von Katholiken in der Bundeswehr. Unser Ziel ist es, Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien aus dem christlichen Glauben heraus Antworten auf Fragen zu geben, die sich aus dem Soldatenberuf ergeben. Wir bringen die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten in den Meinungsbildungsprozess von Kirche, Politik und Gesellschaft ein und beziehen auf der Grundlage der katholischen Sozial- und Friedenslehre Position. 

3 gute Gründe, warum wir uns in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten engagieren:

1.Weil wir um den richtigen Weg ringen

Wie kann  ich als Katholik Soldat sein? Wie kann ich das mit meinem Glauben vereinbaren? Welche Folgen für mein Handeln als Soldat hat mein Glaube? – Diese Fragen begegnen uns immer wieder und verlangen von uns eine Antwort. Und diese Antwort ist von doppelter existentieller Bedeutung, denn als Soldatinnen und Soldaten sind wir nicht nur bereit im Ernstfall zu töten, sondern auch im Auftrag zu sterben.
Deshalb fördern wir die aktive Auseinandersetzung mit den sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen . Fragen zu Auslandseinsätzen, Sicherheit, Frieden, Gerechtigkeit „Innerer Führung“ stehen im Vordergrund. Durch Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Ausschussarbeit bilden wir uns fort.

2.Weil wir Verantwortung übernehmen

Unsere Denkanstöße und Überzeugungen tragen wir in die Bundeswehr, die Kirche und in die Gesellschaft und die Politik hinein. Mit allen Gruppen stehen wir in regelmäßigem intensiven Austausch. Wir geben Erklärungen und Stellungnahmen zu aktuellen sicherheitspolitischen und friedensethischen Fragestellungen ab und stellen uns der Diskussion wo immer dies möglich ist. Indem wir unseren Glauben im Dienstalltag sichtbar leben, werden wir erkennbar und können für Soldatinnen und Soldaten ein Gesprächspartner sein.  Gemeinsam versuchen wir auf die Fragen, die so an uns herangetragen werden aus unserem Glauben heraus Antworten zu geben und für unsere Überzeugungen einzutreten.

3.Weil wir gemeinsam aus unserem Glauben leben

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ ( Mt. 18,20)  so lesen wir es schon in der Bibel. Es ist es gut, gemeinsam unterwegs zu sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken. Deshalb gibt es an vielen Standorten der Bundeswehr GKS-Kreise, in denen sich die Mitglieder und ihre Gäste regelmäßig zu Themenabenden, Themenwochenenden und zu religiösen oder gemeinschaftsfördernden Aktivitäten treffen.
Für die, deren Schwerpunkt ganz auf der inhaltlichen Arbeit liegt, arbeiten wir in 4 Sachausschüssen auf Bundesebene.
Als  Gemeinschaft sind wir offen für die Mitarbeit aller, die auf der Suche nach den ethischen Grundlagen ihres Berufes und dem Sinn ihres Lebens sind. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

 

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